Montag, 8. Mai 2017

Mutterlos

Der Kinder Gänse haben gebrütet. Drei Damen saßen auf Eiern. Als die ersten  Gössel geschlüpft waren, war's für alle Damen ein ausreichendes Ergebnis. Weiterbrüten? Wozu?
Fünf Gössel haben nun drei Mütter. Die verlassenen Eier kamen in den Brutkasten.


In der vorigen Woche sind die nächsten vier Gössel geschlüpft und die haben nun gar keine Mama. Nur nachts nimmt sich eine der Gänse ihrer an.


Tagsüber tapern sie alleine über den Hof.


Hat niemand Zeit, sie zu bewachen, sammelt sie die Tochter ein...


...und sie kommen an einen sonnigen Platz in einen Käfig .


Wird es Abend und die die Sonne ist weg, suchen sie nach einem warmen Schlafplatz. Sie beginnen mit ihrem Müdigkeitssingsang, doch die Nachtmama hört es nicht. Da nehmen sie erst einmal, was sich ihnen bietet:


Das Bein der Enkeltochter...


...und noch lieber meinen Schoß.

Euch allen eine schöne Woche
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 4. Mai 2017

Monatscollage April

Der April hat seinem Namen alle Ehre gemacht: kalt, heiß, Regen, Sonne, Wind und alles immer schön im Wechsel. Mal nur mit T-Shirt im Garten. Mal mit Wintersachen vor dem Ofen. Aber er war schön.


Überall blühte es.
Und es war Ostern und wir haben es sogar zwischen zwei Regenschauern geschafft, die Eier zu verstecken und wiederzufinden.
Und ich habe von Birgitt und von Manu liebe Post bekommen, die zu fotografieren mir allerdings erst einfiel, als ich sie schon eingeklebt hatte, und darum haben die beiden Karten nun an der Seite komische Streifen.
Und ich habe fünf  Frühlingsbücher bekommen - wunderschön.
Und selbst habe ich auch eines gebaut.
Und wir haben die ersten bunten Radieschen vom Balkon geerntet und für den Salat auch noch Kräuter aus dem Garten und von der Wiese.
Und zum Abschluß des Monats sind wir für ein langes Wochenende nach Würzburg gefahren.
Ja, so einen Monat lasse ich mir gefallen.
Und jetzt schaue ich mal bei Birgitt, wie Euer April so war.
Euch allen einen schönen Abend
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 28. April 2017

das 5. Buch und ein paar Holzklötzchen

Noch ein wunderschönes Frühlingsbuch, das Buch Nr. 5 von Claudia, ist bei mir angekommen.


Schon der Umschlag ließ mir den Mund vor Staunen offen stehen.


Und dann das Leporello mit einer Einstecklasche voller kleiner Karten, auf deren Rückseite die Strophen des Gedichtes zu lesen sind. Jede Karte für sich ein schönes Bild. Ich bin schwer beeindruckt. Liebe Claudia, vielen lieben Dank für dieses tolle Buch. Meine kleine Bibliothek wächst und wächst. Welche kleinen Meisterwerke in den anderen Gruppen entstanden sind, findet ihr hier.

Diese Woche ist nun mein Buch auf die Reise gegangen. Das ist auch der Grund, warum ich mir hier in der letzten Zeit so rar gemacht habe. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel Arbeit in so einem Minibuch steckt. Doch darüber später.

Durch die Werkeleien am Buch kommt auch mein Beitrag für Andreas Eye Poetry mit ziemlicher Verspätung.
Die Aufgabe diesmal:
Die sonnige Kinderstraße

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

Jahre verschwelgten. Ich suche matt
Jene sonnige Straße heut;
Wieder zu lernen, wie man am Blatt,
Wie man am Steinchen sich freut.

Joachim Ringelnatz
(1883 - 1934)

Nichts im Hirn und ohne Plan stand ich Anfang März auf dem Hof im Altenteil herum und mein Blick fiel auf die vielen Holzabschnitte, die dort zum Verbrennen auf einem Haufen lagen.


Eigentlich wollte ich nur ein paar kleine Stücke zum Anfeuern heraussuchen. Doch mit ihnen ließ sich auch wunderbar ein Turm bauen.
Nur ein Turm? Da ging noch mehr.


Die Tochter kam dazu und wir kramten gemeinsam im Holzhaufen nach passenden Klötzchen. Eine Dorfstraße mit Kirche entstand. Doch der Hintergrund war nicht so passend.
Also noch einmal von vorn.


Am Ende wurde das daraus. Noch den halbvertrockneten Efeuzweig dahinter. Fertig.


Und was wurde aus dieser Spielerei? Nachdem sie noch ein paar Tage gestanden hatte, kam sie in den Ofen.

Es war nicht Steinchen und es war nicht Blatt, es waren Holzklötzchen, die der Tochter und mir ein paar Minuten dieses kindlich unbeschwerten Glücklichseins bescherten. Und somit, so finde ich, passt es zu Andreas März/April Aufgabe.

Euch allen nun ein schönes langes Wochenende. Ich muss mich sputen, denn die Tasche ist noch nicht gepackt, der Garten noch nicht gegossen und und und. Morgen geht es in aller Frühe auf eine kurze Reise. Wenn wir zurück sind, werde ich Euch alle besuchen und lesen, was ich in den letzten Wochen verpaßt habe.
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 13. April 2017

Frühling MailArt - Buch 2, 3 und 4

In den letzten Wochen trudelten drei wunderschöne Bücher hier ein.


Das linke Büchlein kam von Clara , das mittlere von Gabi und das rechte von Eva. Alle drei kleine Meisterwerke.


Claras Buch erzählt von St. Petersburg und enthält vielerlei interessante Dinge, die das Leben dort ausmachen.


Gabis Pop-Up-Buch illustriert ein kleines Frühlingsgedicht.


Evas Leporello ist voller "Frühlingsmetamorphosen", wie sie es selbst nannte.

Drei wunderbare kleine Büchlein. Jedes auf seine Art etwas ganz Besonderes.
Vielen lieben Dank Euch dreien für all die Arbeit und die wunderbaren Ideen.
Heute vergesse ich auch nicht, die Büchlein bei Frau Müllerin zu verlinken.

Dass ich die Büchlein jetzt erst zeige, liegt daran, dass mir die Hexe ganz böse ins Genick geschossen hat. Der Kopf schief, der Nacken steif. Unamüsant. Aber jetzt geht es langsam wieder.

Euch allen frohe Feiertage
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 6. April 2017

Frühling

Jedes Jahr im Frühling fahren die Kinder nach Herzberg in den Tierpark, denn viele Tiere haben dort jetzt Junge bekommen.


Die Esel, die absoluten Lieblinge der Familie.



Die Schafe und die Ziegen.


Nur die Kamele haben noch keine Nachkommen.


Die üben noch...

Euch allen einen schönen Tag
Lieben Gruß
Katala

Montag, 3. April 2017

Monatscollage März

Nach huch, wie die Zeit vergeht. Der Termin für die Monatscollage, die Birgitt immer sammelt, ist schon wieder verstrichen. Es ist bereits April. Doch bevor ich mich dem neuen Monat ganz widme, noch schnell ein Blick zurück.


Der März, ein langer, aber schneller Monat. Ratzfatz war er vorbei. Zu Beginn noch winterlich kalt und grau und am Ende sommerlich warm.
Am Anfang ein erster Hauch von Frühling. Schneeglöckchen überall. Natürlich auch in der Vase.
Und Werkeleien. Ich habe wieder an Andreas Challenge "Eye Poetry" teilgenommen und für die Frühlings MailArt schon mal das Buchbinden geübt. Erst einmal an einem größeren Exemplar. Das erste wunderschöne Minibuch von Ulrike habe ich auch schon erhalten (klick und klick).
Den Hof gehütet. Der Empfang der Gänse war alles andere als freundlich. Wenigstens die Hühner haben mich nicht angegriffen.
Mit den Kindern in Herzberg im Tierpark gewesen und all die Tierkinder bestaunt.
Auf dem Balkon  den Frühling eingeläutet - die Radieschen sprießen schon.
Und dann das gleiche dumme Spiel wie jedes Jahr: Sonne - Garten - Rücken. Aua. Man kann noch so alt werden - ein paar Dinge lernt man nie.
Euch alle noch einen schönen Tag
Lieben Gruß
Katala

Montag, 27. März 2017

Das erste Frühlingsbuch


Es ist da. Das wunderschöne erste Buch der "Frühling MailArt 2017", zu der Tabea Heinicken und Michaela von "Müllerin Art" (klick und klick) eingeladen haben.


Als ich nach Hause kam, lag es im Kasten. Ich ließ alles stehen und liegen und öffnete ganz vorsichtig den wunderschönen Umschlag und las die wunderschöne Karte. 
Und dann das Buch. Soooo schön.
Ich weiß, ich wundere hier gerade ziemlich doll herum, aber mir stand der Mund offen vor Begeisterung. 





Am liebsten hätte ich ja alle Seiten fotografiert, aber das Licht ist erst am späten Nachmittag so wirklich tauglich. 
Bekommen habe ich diese Herrlichkeit von Ulrike. Vielen lieben Dank für dieses wunderschöne Buch.
Euch allen eine feine Woche
Lieben Gruß
Katala

Mittwoch, 15. März 2017

Eye Poetry #2




Will Dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Nur die weit aus den kalten
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten - 
dürfen ihn einmal sehn.

Rainer Maria Rilke


Da hat es mir Andrea nicht leicht gemacht. Rilke - nicht gerade mein bester Freund. Für mich ist er düster. Für mich ist auch dieses Gedicht düster. Also was tun?
Anfangs dachte ich wie Andrea an eine Schachtel, etwas, in das man die Vielschichtigkeit dieses Gedichtes irgendwie hineinstapeln kann. Aber mir fiel dazu nicht wirklich etwas Gescheites ein.
Während eines langen Telefonats mit meiner Schwester wurde dann diese Idee geboren. 


Eine Stoffcollage aus lauter winzigen Lümpchen. 23 verschiedene Stoffe. Auf ein 26 mal 20 cm großes Leinenstück genäht.

Vor zwei Jahren fand ich auf dem Sperrmüll ein verklumptes altes Kopfkissen, aber mit einem wunderschönen Inlettstoff bezogen. Dieses Stoffes wegen nahm ich es mit. Als ich es auftrennte, um den ekeligen Inhalt zu entfernen, waren das jedoch keine verklebten, mottenzerfressenen Federn, sondern geschredderte Lumpen. Von den meisten waren nur noch Fasern übrig, Doch einige kleine Stoffstücke hatten das Schreddern überlebt. Alles, was größer war als ein Quadratzentimeter, hob ich auf.


Es waren wunderschöne alte, edle Stoffe. Hauchdünne Seiden. Feinste Baumwollmusline.


Und all die Farben und Muster.


Ich hatte das Gefühl, einen ganz besonderen Schatz geborgen zu haben. Einen Schatz aus längst vergangener Zeit. Vielleicht stammt ja das eine oder andere Stoffstückchen sogar noch aus der Zeit der letzten Jahrhundertwende, trug vielleicht eine feine Dame einen dieser Stoffe, als sie in Berlin achtlos an Rilke vorbeiflanierte...


Nun gehe ich bei Andrea schauen, was den anderen zu diesem Thema einfiel.

Euch noch einen schönen Tag
Lieben Gruß
Katala

Montag, 13. März 2017

Feine Post kam heute




Die schöne Blumenkarte kam von Mano und der dicke Stapel "Flow" von Petra.
Vor einiger Zeit hatte ich bei Manu von dieser Zeitschrift gelesen, kannte sie bis dahin gar nicht, denn hier auf dem Dorf gibt es sie nicht. Petra las meinen Kommentar und bot mir an, mir ihre Zeitschriften zu schicken, damit ich sie mir auch einmal einschauen kann. Habe ich sie ausgelesen, schicke ich sie weiter zur nächsten Interessierten. Eine tolle Idee.
Die Post kam genau zur rechten Zeit. Der Tag grau. Ich schon wieder vergrippt. Da tragen solche Nettigkeiten erheblich zur Verbesserung des Wohlgefühls bei. 


Manos Blumenkarte steht nun bei den Blumen und die Zeitschriften liegen neben dem Wohnsessel, in den ich mich gleich wieder zurückziehen und eine "Flow" nach der anderen ganz in Ruhe durchblättern werde.


Doch vorher als Dank ein paar virtuelle Blümchen nur für Euch beide.

Lieben Gruß und allen einen schönen Abend
die vergrippte Katala

Freitag, 24. Februar 2017

Monatscollage Februar

Schon ist es wieder soweit. Der Februar ist fast um und Birgitt sammelt unsere Monatscollagen.


Der Februar. Der kurze Monat, mit Winter und Dauerfrost.  Das gab es hier schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr. Wir sind oft zum See spaziert und haben auf und mit dem Eis herumgespielt.
Ich habe liebe Post bekommen: Von Mano die Rautenkarte und von Manu die Herzen. Vielen lieben Dank Euch beiden noch einmal dafür.
Inzwischen ist der Frost vorbei und die ersten Schneeglöckchen blühen.
Angesteckt vom Musterfieber in Bloghausen habe ich einen Abend lang mit allem im Haushalt verfügbaren Zeug wild herumgestempelt. Die Ideen für die Materialien hatte ich von hier (klick).
Ich habe an Andreas Challenge "Eye Poetry" teilgenommen und bin damit immer noch nicht fertig geworden - es ist eine Schande.
Und die Wunder des Frühlings haben mich erfreut: Die Kamelie hat geblüht und selbst die in der Kammer vergessenen Frühblüher des Vorjahres treiben wieder aus. Weil mir deren getrocknete Blüten und Blätter zum Wegwerfen zu schade waren und weil der Kinder Gänse die ersten Eier gelegt haben, steht nun ein Nest auf dem Küchentisch.Vielleicht lockt es ja die Sonne, die sich hier in den letzten Tagen ziemlich rar gemacht hat.

Euch allen noch einen schönen Tag und ein feines Wochenende
Lieben Gruß
Katala

P.S.: Seit einiger Zeit habe ich Probleme mit Blogger. Es braucht Stunden, bis sich einer neuer Post öffnet und etwa hundert Versuche, bis die Vorschau angezeigt wird.  Habt Ihr auch Probleme damit? Liegt das an Blogger oder liegt das an mir?

Sonntag, 19. Februar 2017

Die ersten Schneeglöcken

In der hintersten Ecke des Gartens habe ich sie vorhin gefunden. Unter den Bäumen. Dort, wo die Morgensonne wärmt und kein eisiger Wind weht. Ich bin gehüpft vor Freude.


Und ich habe mir fünf geklaut.

 

Nun stehen sie bei den Tulpen auf meinem Arbeitstisch. Auf einem Mug Rug. Ich liebe diesen Begriff. Keine Ahnung warum. Vielleicht, weil Untersetzer in meinen Ohren so piefig klingt.


Doch die Kinder lieben diese Teile und benutzen sie auch immer für ihre Kaffeebecher.
Eigentlich hatte ich ihn für sie als Weihnachtsgeschenk genäht.


Doch der Vogel auf der Vorderseite ist leider mehr ein toter als ein träumender geworden. Und wer verschenkt schon gerne tote Vögel? Außerdem sollte man dessen Ruhe auch nicht mir kleckernden Kaffetassen stören.


So ist der Untersetzer bei mir geblieben und auf der Rückseite stehen nun meist Blumen. Auch meine ersten Schneeglöckchen.
Und die schicke ich noch schnell zu Helga vom Blog "Holunderbluetchen", die eigentlich schon freitags unsere Blumen sammelt.
Euch allen noch einen schönen Sonntag
Lieben Gruß
Katala

Mittwoch, 15. Februar 2017

Eye Poetry




"Ob der Schnee wohl die Bäume und Felder liebt, dass er sie so zärtlich küsst? Und dann deckt er sie schön warm zu, weißt Du, mit einer weißen Decke; und vielleicht sagt er, 'Legt Euch schlafen, ihr Lieblinge, bis der Sommer wieder kommt.'"


Andrea vom Blog "Holunder" lud uns ein,  diese Sätze aus Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" in einem Bild zu fassen, sie bildlich umzusetzen. Als ich das las, war ich sofort begeistert. Etwas Genähtes schwebte mir vor. Doch was? Schwierig.


Um eine Idee zu finden, griff ich mir meine Stifte und kritzelte einen Abend lang vor mich hin.


So sieht das Ganze nun als Stoffspielerei aus.



Wie man an den Stecknadeln unschwer erkennen kann, ist es noch nicht fertig...


...obwohl ich gestern fast den ganzen Tag daran genäht habe. Nachmittags schien sogar die Sonne ins Zimmer und zauberte wunderbares Licht.

Doch anstatt heute gleich wieder zur Nadel zu greifen, habe ich mich erst einmal an den Computer gesetzt und ein bisschen virtuell am Stoff herumgeschnippelt, denn das untere helle Stück ist mir noch zu klobig, zu dominant, zu langweilig.


So gefällt es mir schon besser. Nun, mal schauen, wie es am Ende aussehen wird. Wenn es soweit ist, werde ich es noch einmal zeigen.

Was anderen zu diesem Thema eingefallen ist, findet ihr hier.

So, jetzt nähe ich weiter.
Euch alle einen schönen Abend
Lieben Gruß
Katala

Sonntag, 12. Februar 2017

Überall Eis

Erst hat es getaut und nun ist seit Tagen Frost. Überall ist Eis. Und ausnahmsweise scheint mal die Sonne.


Auf dem Hof könnte man Schlittschuh laufen, wenn man es könnte. Kann ich aber nicht. Nie gelernt.
Also werde ich lieber ein bisschen zum See gehen.


Gehen geht aber nicht. Auch der Weg in den Wald ist eine einzige Schlitterbahn. Vorsichtig fahren und besser nicht aussteigen.


Der See ist wieder komplett zugefroren. Das Eis scheint recht dick. Aber weiß man's...


Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen. Die Sonne wärmt schon und mir ist sehr wohl. Doch bin ich ein Esel?
Also nur zwei Schritte gewagt.


Und einmal Froschperspektive.


Zurück geht's wie immer über die feuchten Wiesen. Auch alles gefroren.


Spiegelglatt. Und garantiert nicht tief. Hier holt man sich schlimmstenfalls nasse Füße.


Vorsichtig ein bisschen gerutscht. Ein bisschen geschlittert.
Ach, wenn ich mich doch traute so wie in Kindertagen. Einfach drauflos. Ohne nachzudenken. Ordentlich Anlauf genommen und dann hawusch bis in die Mitte.
Leider weiß ich inzwischen, dass ich auch wieder zurück muss. Aber warum nicht notfalls auf allen Vieren?
Wird man mit dem Alter feige? Nennt man das dann Erwachsensein?
Vielleicht sollte ich mich ja doch einmal trauen. Frei nach dem Motto: wird schon schiefgehen...



Mit meinen Stiften traue ich mich schon wieder. Die vielen Zeichenlehrbücher haben also etwas gebracht.
Nicht, dass ich nun besser zeichnen kann. Keineswegs. Aber es ist mir egal geworden, dass ich es nicht kann.  Genüßlich krakele ich wieder vor mich hin, gebe Gestalt, was mir gerade so durchs Hirn geistert. Und es macht Spaß. Riesigen Spaß.
Und darum gehe ich jetzt auch noch ein paar Minuten mit meinen Stiften spielen.

Euch allen eine gute Nacht und einen vergnüglichen Sonntag
Lieben Gruß
Katala