Samstag, 10. September 2016

Die Farben einer Dahlie


Ist sie nicht schön? Sie wächst in meinem Garten und ich mag sie. Ich mag sie ganz besonders. Nicht nur wegen ihrer herrlichen Farbe, sondern auch wegen all der anderen Farben, die in ihren roten Blütenblättern stecken. Gelb, Orange, ja, selbst Grün


Im August hat mich das wilde Färbefieber erwischt. Ich habe kurzerhand alle Blüten der Dahlie abgeschnitten - ich war ja sowieso nicht zu Hause - und  ihre Farben auf  Stoffe gebannt. Und die Farbkraft der Dahlien ist fast unerschöpflich. Die Lümpchen auf dem Bild sind nur vom ersten Zug. Es folgten noch zwei weitere und auch alles wunderschöne Farben.
Kaum wieder daheim, die Dahlienblüten waren nachgewachsen, wollte ich dieses Färbeerlebnis wiederholen. Doch es gelang nicht mehr so recht. Kein Gelb und Grün schon gar nicht. Ich habe herumexperimentiert. Aber egal, ob ich mit Seewasser oder mit Leitungswasser färbte - kein sattes Gelb und Grün schon gar nicht. 


Es sind schöne Farben, aber nicht die, die ich wollte.
Egal, ich nehm's, wie es kommt. Jedesmal eine Überraschung. Pflanzenfärbungen sind unberechenbar.  Das mag ich daran.
Genäht habe ich mit diesen Stoffen auch schon. Fragte mich der Gatte doch, was ich um Himmels Willen mit all diese Lümpchen wolle. Da musste ich es ihm zeigen. So entstand  am einzigen Regentag hier ein kleines Säckchen, für ein IPhon vielleicht.


Dummerdings habe ich einen der ungebeizten Stoffe mit dafür verwendet, den ich im Eifer des Gefechts mit in die Dahlienflotte schmiß. Vom schönen Rosa ist nach drei Tagen Nachmittagssonne nicht mehr viel übrig. Nun ist es also kein IPhon-Täschchen sondern Murks, denn noch ein wenig mehr Sonne und der Stoff ist wieder weiß. Die anderen Farben aber halten gut.
Die auf den Fingern übrigens auch, wie man unschwer erkennen kann. Da hilft kein Schrubben. Das ist echt. Das ist Nuss. Sehr farbintensiv. Die Färberei geht hier nämlich wild weiter.
Als ich neulich im Garten werkelte, hörte ich, wie die Eichhörnchen durch den Nussbaum tobten. Sie benahmen sich, als würde hier in absehbarer Zeit ein polarer Winter ausbrechen. Keine Nuss mehr auf dem Baum und dabei waren sie noch nicht einmal reif. Selbst die grünen Schalen sind fast alle weg. Was ich noch fand, kam mit ein paar Lümpchen sofort in ein Glas und auf den Balkon.
 

Solarfärbung wollte ich schon immer einmal ausprobieren. Und so gesellten sich zu den Nußschalen (die beiden mittleren Gläser)sehr schnell noch ein paar verwelkte Dahlien (links) und rote Zwiebelschalen. Die Zahl der Gläser hat sich inzwischen übrigens deutlich erhöht. Wieviele es sind, verrate ich lieber nicht, damit mich niemand für komplett wahnsinnig hält. Doch wenn die Eichhörnchen recht haben, dann gibt es bald nichts mehr, das in den Färbetopf kann, und der Winter wird lang. Da braucht es viele bunte Flicken.


Deshalb wandert im Moment fast alles, das Farbe hat, in die Flotte. Für den Küchentisch blieb nur, was darin keinen Platz mehr fand: Salbei und Knallerbsen.
Ich gebe zu, ich habe ein wenig schnell für Helgas Sammlung fotografiert, weil ich auch wieder einmal teilnehmen wollte. Rechts in der Ecke sieht man leider die Färberkamille, die dort zum Trocknen liegt. Die hätte ich besser vorher beiseiteschieben sollen. Nun ja, es ist im Moment halt auch eine Färberküche.

Der Vollständigkeit halber - nein, eigentlich mehr, weil ich so stolz auf meine bunten Flicken bin, hier noch ein Bild von einigen der Augustfarben.


In das Schwarz auf dem schönen alten Leinen bin ich schwer verliebt. Es sieht so edel aus und es ist leider nur so ein klitzekleines Lümpchen.
Zum Glück hatten die Tochter und ich die riesige Heckenrose im Garten schon abgesägt, da sie dem Wein alles Licht raubte. So konnte ich, als ich davon las, dass man damit Schwarz färben kann, ohne Schaden anzurichten, die Rinde schälen. Und es ist geglückt. In Eisenwasser entwickelt wurde der Stoff schwarz.  Ich hoffe sehr, ich kann das wiederholen. Rinde habe ich noch. Jetzt brauche ich nur noch mehr so schönes altes Leinen. Am Sonntag geht es seit langem mal wieder auf den Flohmarkt. Drückt mir die Daumen, dass ich fündig werde.

Euch allen ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
die noch immer den Sommer genießende und den Computer meidende Katala

Freitag, 2. September 2016

August - Sommer, Sonne und ein Geschenk

Was für ein schöner Sommermonat. Satt an Sonne. Satt an Ruhe. Und dazu noch ein Geschenk - was will man mehr von einem August.
Eine wunderschöne Stifttasche habe ich bei Astrid gewonnen. Am 16. Juli feierte ihr Blog "Le monde de Kitchi", den ich über alles schätze, seinen vierten Geburtstag und es gab ein Täschchen zu gewinnen. Ich war die Glückliche und habe es nicht einmal bemerkt, weil ich gerade ein bisschen blogblau machte. Erst Tage später sah ich, dass ich die Gewinnerin war. Wie peinlich.


Und dann kam dieses schöne Täschchen bei mir an, ganz nach meinen Wünschen gefertigt, und ich konnte es nicht einmal ordentlich mitteilen, wie sehr ich mich gefreut habe, weil ich im Altenteil war, den Hof hütete und keinen ordentlichen Computer zur Verfügung hatte.
Liebe Astrid, es tut mir unendlich leid, dass ich es erst jetzt schaffe, mich in aller Form bei Dir zu bedanken. Das Täschchen ist schon im Gebrauch und es ist perfekt. Endlich habe ich alle Stifte auf einem Fleck und muss nicht ewig in der Tasche kramen. Und ich habe nun auch eines Deiner schönen bunten Täschchen, die ich schon seit langer Zeit bewundere. Liebe Astrid, noch einmal vielen, vielen lieben Dank.

Nun habe ich mich hier etliche Zeit rar gemacht und somit einiges nachzuholen. Aber ich hatte ja geschrieben, dass ich bei der nächsten Monatscollage wieder dabei bin.


Es ist mir immer ein Vergnügen, noch einmal die Fotos durchzuschauen und daraus eine Collage zu basteln, mich zu erinnern, was im vergangenen Monat so war. Liebe Birgit, an dieser Stelle mal ein ganz großes Danke dafür.
Und das war mein August:
Wir haben Beelitz-Heilstätten besucht, sind über den Wipfelpfad gelaufen und haben die alten verfallenen Gebäude besichtigt. Darüber werde ich noch gesondert berichten.
Ich habe unzählige Lümpchen mit allen möglichen Pflanzen gefärbt;
den Hof der Kinder gehütet und jeden Morgen kurz nach Sechs die Gänse auf die Weide getrieben;
in Schlieben, einem winzigen Nest im Fläming, eine Straße voller alter Weinkeller entdeckt, weil ich trotz Navi wieder einmal an der richtigen Abbiegung vorbeigeschrammt bin;
ganz viele vom Baum gefallene Pfirsiche gegessen;
einen wunderschönen kleinen Angelsee ganz in der Nähe des Altenteils entdeckt;
in Doberlug-Kirchhain das Gerbermuseum besichtigt und den Fotoapparat natürlich im Auto vergessen.
Und ich habe tagelang ohne Computer gelebt - geht auch.

Da wir gestern erst im Dunkeln nach Hause kamen, musste ich bei meinem 12tel Blick noch einmal schummeln. Das Foto entstand erst heute abend, als die Sonne schon am Sinken war.

1. September 2016, 18.59 Uhr

Viel hat sich zum Vormonat nicht verändert. Aber die Birnen sind fast reif. Allerdings trägt nur der eine Baum Früchte.


Viele sind schon heruntergefallen, doch die Zweige hängen noch immer übervoll..


Es ist eine von diesen alten Birnensorten, die man wohl Kochbirnen nennt. Entweder sie sind steinhart oder sie sind mulchig. Aber eingeweckt schmecken sie hervorragen. Vielleicht hole ich mir ja in den nächsten Tagen ein paar.


Nun bin ich also wieder da. Werde in der nächsten Zeit auch wieder öfter posten und Euch  regelmäßig besuchen. Aber jetzt muss ich erst einmal ganz schnell ins Bett.
Euch allen, die Ihr noch nicht schlaft, eine gute Nacht.
Allen anderen einen wunderschönen neuen Tag
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 4. August 2016

Der Juli und eine Blogpause

Der Juli, was für ein schöner Sommermonat, den ich in vollen Zügen genossen habe - allem widrigen Weltgeschehen zum Trotz.


Die Tochter und ich haben für Wintervorräte gesorgt - wir lieben Wintervorräte. Ich war oft bis zur Dunkelheit im Garten und der Mann und ich haben mit viel Lust jede Menge Eis gegessen.
Wir waren in Dresden, wo ich eine Brücke zum Einsturz brachte: Nein, nicht das Blaue Wunder, das steht noch. Aber die Leonardo-Brücke in der Da Vinci-Ausstellung. Einmal an einem Hölzchen gezogen und schon brach das ganze Gebilde laut scheppernd in sich zusammen. Hat Spaß gemacht. Auch das Zusammenbauen, denn es fanden sich schnell hilfreiche Hände. Mehrheitlich Frauen. Interessant. Sie haben wohl weniger Angst, sich zu blamieren, denn sie gelten ja sowieso als technikdoof.
Bei einem Spaziergang entlang der Fließe im Fläming habe ich eine Wasserratte beobachtet. Sie war riesig. Bisam oder Nutria? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht weiß es ja jemand.
Und wir habe viele Tage bis weit in die Nacht hinein an der Dahme gesessen und auf einen Aal gewartet - der natürlich nicht kam. Aber es war trotzdem toll. Am Wasser zu sitzen, in  die Sterne zu schauen und auf die Geräusche der Nacht zu lauschen - viel mehr brauche ich im Sommr nicht für meine Glückseligkeit.

An schönen Sommertagen hält mich nichts im Haus. Da muss ich raus. Am Computer zu sitzen, macht mich mürrisch und müde. Es ist, als strahle er ein Schlafmittel aus, ein Narkotikum, das mich lähmt. Ich sitze davor und verliere an allem die Lust. Ich habe zwei Tage gebraucht, um die wenigen Bilder und Sätze zusammenzubasteln. Das nennt man wohl Blog-Blockade.
Ich bewundere jeden, der es schafft, auch im Sommer, selbst im Urlaub, regelmäßig zu posten. Ich kann das nicht. Also seht es mir nach, dass ich Euch nicht besucht habe, dass ich so gar nichts von mir hören ließ. Und damit mich nicht wieder das schlechte Gewissen umtreibt, denn so ein Blog ist ja irgendwie auch eine Verpflichtung, mache ich bis Ende August eine Blogpause. Zur nächsten Monatscollage und dem 12tel Blick bin ich wieder da.

Ach ja, der 12tel Blick. Beinahe hätte ich ihn vergessen. Erst gesterm abend habe ich endlich das Foto gemacht.

3. August 2016, 19.46 Uhr
Die Wiese wurde in der Zwischenzeit gemäht und sieht dank des Regens der letzten Tage wieder saftig grün aus. Zwischen den Bäumen ist eine Kirrung. Dann war es wohl doch der Jäger, der die späte Mahd veranlasst hat, damit keine Kitze verletzt werden..


Und so sieht das Jahr bisher im Überblick aus. Das nächste Bild braucht wohl mal wieder etwas Sonnenschein.

Sonnenschein und allerfeinstes Sommerwetter wünsche ich Euch für den August. Genießt die Tage. Im September bin ich wieder da.
Einen ganz lieben Gruß Euch allen
Katala

Freitag, 15. Juli 2016

Die Bücher und ich - 25 Fakten

Als ich gestern von dieser Aktion bei Ingrid, bei Astrid und bei Mano las, fand ich sie so spannend, dass ich mich sofort an diesen Post setzte.


 Hier meine 25 Fakten über Bücher und mich:
  1. Ich bin zwischen Wänden voller Bücher aufgewachsen.
  2. Wann ich zu lesen begann, weiß ich nicht mehr, aber es war nicht sonderlich früh.
  3. Ich weiß auch nicht mehr, was meine ersten Bücher waren. Ich weiß nur noch, dass ich Märchen furchtbar langweilig fand. Abenteuerromane waren mir lieber.
  4. Ich durfte lesen, was ich wollte und so las ich sehr früh Erwachsenenliteratur.
  5. Das einzige Buch, das ich heimlich las, war "Das Weib bei den Naturvölkern". Ich fand es ganz unten in der Bettentruhe bei meiner Großmutter.
  6. Ich las auch als Kind schon gerne Sachbücher. Wenn mich ein Thema interessierte, las ich alles, was ich dazu bekommen konnte. Einige Jahre waren das der Zirkus und die Raubtierdressur.
  7. Als Kind las ich auch Biografien, wenn sie zum Thema passten. Meine Helden waren Otto Sailer-Jackson und Grock - ich konnte mich ewig nicht entscheiden, ob ich lieber Dompteur oder Clown werde wollte. 
  8. Mit Anfang Zwanzig war ich süchtig nach Büchern. Ich saß tagelang und las. Bis zum Exzess. Alle lebensnotwendigen Verrichtungen verkamen zur Nebensache.Das legte sich erst, als meine Tochter geboren wurde.
  9. Ich lese noch immer jeden Tag, wenigstens vor dem Einschlafen. Ohne vorher etwas gelesen zu haben, kann ich nicht einschlafen.
  10. Im Bett lese ich inzwischen am liebsten E-Books. Das ist bequemer.
  11. Ich habe erst sehr spät angefangen, Krimis zu lesen. Ich hielt sie für schlechte Literatur. Eines Abends - ich war bestimmt schon fast 30 - saß ich vor einem Stapel Bücher meiner Mutter. Es waren alles Krimis. Wahllos griff ich mir einen von Agatha Christie, las ihn an und stand erst wieder auf, als ich ihn  ausgelesen hatte. Ich nahm mir einen zweiten Krimi von ihr und ging damit zu Bett. Was war ich borniert gewesen.
  12.  Seither lese ich viele Krimis. Ich liebe Fred Vargas und ich mag schwedische Krimis.
  13. Ich mag keine Fantasy-Literatur, außer sie ist für Kinder. Harry Potter habe ich verschlungen.
  14. Ich lese gerne Kinder- und Jugendbücher. Jetzt wahrscheinlich lieber als als Kind.
  15. Ich liebe Bilderbücher, vor allem Kunstbände.
  16. Mit Lyrik stehe ich auf Kriegsfuß.
  17. Ich mag keine Literaturverfilmungen, wenn ich das Buch kenne. Es sind nie meine Bilder.
  18. Ich habe kein Lieblingsbuch, keinen Lieblingsschriftsteller und auch keine Lieblingsepoche.
  19. Bücher müssen spannend und gut geschrieben sein. Das gilt für mich auch für Sach-und Fachliteratur.
  20. Ich habe keine Listen. Was ich als nächstes lesen werde, entscheidet meist der Zufall.
  21. Wenn mir ein Autor zusagt, lese ich oft mehrere Bücher von ihm hintereinander.
  22. Wenn ich jedoch nicht über die ersten 10 Seiten komme, ohne mich zu langweilen, lege ich das Buch beiseite.
  23. Für alles, was meine Hobbys betrifft, kaufe ich keine Bücher mehr, da ziehe ich mir lieber alle Informationen aus dem Internet.
  24. Ich habe viel zu viele Bücher. Die meisten werde ich nie wieder lesen, kann sie aber auch nicht wegschmeißen.
  25. Bücher haben für mich keinen dekorativen Wert. Den Großteil meiner Bücher habe ich in eine Kammer verbannt. 
Das war gar nicht so einfach mit den 25 Fakten. Die Schwierigkeit bestand im Weglassen.
Nun bin ich gespannt, wer noch alles mitmacht.

Bisherige Teilnehmer:
Kunterbuntes Allerlei
Le monde de kitchi 
Manos Welt
Frau Rotkraut
Heute macht der Himmel blau
Holunder

Euch allen einen schönen Restabend und ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 14. Juli 2016

Endlich mal wieder Meer



Ein verlängertes Wochenende auf Usedom. Ein Überraschung des guten Gatten. Des sehr guten Gatten.


Gewohnt haben wir in Polen, in Swinemünde/Świnoujście, dem vierten Kaiserbad auf Usedom. Wilhelm II. verbrachte hier ab 1882 jährlich das erste Augustwochenende. Wir waren nun auch mal wieder da. Logierten zwar nicht königlich, aber sehr angenehm.
Mitte der 70er Jahre waren wir schon einmal in Swinemünde. Ich hatte die Stadt als grau und trist in Erinnerung. Im zweiten Weltkrieg war sie fast völlig zerstört worden und das sah man ihr damals noch immer an. Überall klafften Kriegswunden.
Aber so sah es damals in vielen  Städten des Ostens aus. Wieso hatte ich ausgerechnet in dieser kleinen Hafenstadt etwas anderes erwartet? Vielleicht, weil man in Warschau die ebenfalls fast völlig zerstörte Altstadt gleich nach dem Krieg wieder aufgebaut hatte, selbst das Stadtschloss mit Hilfe von Spendengeldern wieder errichtete. Weil  in Warschau schon damals die Straßen voller Musik, voller Künstler, voller Cafés und voller Menschen waren. Und weil ich wohl davon ausging, dass es im ganzen Land so sein müsse. Aber Warschau war halt die Hauptstadt, das Aushängeschild Polens.
Inzwischen hat sich auch Swinemünde gemausert. Es ist ein netter kleiner Ort geworden, mit freundlichen Hotels und einer endlos langen Promenade voller Leben.


Mit Springbrunnen, Straßenmusik und einem Café am anderen.


Mit Sandkunst und vielen bunten Menschen. Das hat Flair.

Und dann die vielen Kilometer Sandstrand, für die Usedom berühmt ist. Voller Menschen - kein Wunder, es ist Sommer und es war allerfeinstes Badewetter. Das Meer so platt wie ein Tafeltuch. Aber kalt - brrr.
Wir sind am Strand entlangspaziert, bis wir eine fast leere Stelle fanden. Geputzt wie Omas gute Stube. Nur allerfeinster Sand.



Was tun, wenn einem nur in der Sonne zu sitzen und Pigmente zu haschen zu Tode langweilt und nicht einmal genügend Steine und Muscheln für ein Mandala zu  finden sind? Ein bisschen Gruselmagie hinterlassen.


Und Krabbeltiere fotografieren.


Und die Möwen.


Und die Wolken.


Und das Gewitter, das uns vom Strand verscheuchte und alle anderen auch.
Ein bisschen mehr Meer wäre schön gewesen.
Aber Meer überhaupt war wunderschön.
Ach, könnte ich, wie ich wollte, und würde der Garten nicht ständig schreien...

Euch einen feinen Resttag
Lieben Gruß
Katala